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(Moderator:
Catkiller
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Review Classics: Privateer II - The Darkening
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Autor
Thema: Review Classics: Privateer II - The Darkening (Gelesen 607 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Deacan
Petty Officer
Offline
Beiträge: 113
Bye shields!
Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
am:
September 10, 2008, 04:47:02 »
Review – Classics
Privateer 2 „the Darkening“
……………………………………….
Jahr: 1997
Plattform: PC
Produzent: Origin Systems / EA
Nach dem Riesenerfolg von „Wing Commander Privateer“ 1993 stand wohl für jeden eingefleischten Spacesim Fan da draußen fest, das es einen würdigen Nachfolger geben musste… und sie bekamen einen.
Jedoch einen etwas anderen.
Erin Roberts, Bruder von Wing Commander Erfinder Chris Roberts, hatte bereits bei einigen Spielen von Origin erste Erfahrungen sammeln dürfen, so war er Teil des Team um Privateer 1, bei Strike Commander gehörte er ebenfalls mit zu den kreativen Köpfen.
The Darkening wurde letzten Endes sein Projekt, Chris war zu dieser Zeit mit WC4 beschäftigt.
Angesiedelt im Tri-System und auch zeitlich weit entfernt vom Wing Commander Universum, erschuf man eine völlig neue, atemberaubende Welt. Die Liebe zum Detail ist dabei typisch für Origins Spiele zu jener Zeit.
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Lev Arris, der nur wenige Tage zuvor als einziger einen Unfall mit einem Transportschiff überlebt hat. Das Merkwürdige dabei: er kann sich an nichts mehr erinnern… Und als ob das noch nicht genug wäre, beginnt eine wilde Hetzjagd quer durch das System.
Passend zur damaligen Zeit drehte man sämtliche Zwischensequenzen mit echten Schauspielern ab und die Castliste liest sich wie aus einem Hollywoodstreifen: Clive Owen (damals noch recht unbekannt), John Hurt (1984, Alien), Christopher Walken (Gods Army), Amanda Pays, sogar Jürgen Prochnow (Das Boot) konnte verpflichtet werden. Gedreht wurde weniger vor Blue Screens als vielmehr in echten Kulissen, was der Realität stark entgegen kommt.
Gedreht wurde übrigens in England.
Nun sind Filme im Spiel das eine – doch wie schaut es mit dem Spiel selbst aus?
Die Fakten:
- 18 Spielerschiffe
- Etwa 50 unterschiedliche Einheiten insgesamt
- 18 Planeten
- Etliche Raumstationen, teilweise spezialisiert
- Unzählige Ausrüstungsgegenstände
- Etwa 20 Missionen zur Story
- Über 100 Nebenplotmissionen, teilweise mit Filmsequenzen untermalt
- Flügelmänner können angemietet werden
The Darkening ist anders, das bemerkt man bereits, wenn man zum ersten Male vom Boden abhebt. Anders als im Vorgänger fliegt man keine Frachter, sondern reine Jäger – wer Handel treiben will, mietet einfach eines von 6 möglichen Schiffen und spielt dabei Eskorte. Sämtliche Modelle sind für damalige Verhältnisse sehr detailliert, Effekte wie zum Beispiel Spiegelungen von Licht etc. werden verwendet, ohne jedoch das Game zu überladen aussehen zu lassen.
Drückt man auf den Feuerknopf am Joystick, erlebt man die zweite Überraschung: statt einzelner Schüsse regnet es regelrecht Feuer! Man hat sich jedoch recht schnell daran gewöhnt – anders jedoch sieht es mit der Tastaturbelegung aus, umdenken ist unumgänglich…
Die Missionen sind zum Teil recht hart an der Schmerzgrenze, insbesondere was einige der Nebenplots angeht. Im Normalfall aber macht einen nur die Masse der Gegner zu schaffen – es mangelt eindeutig an der KI. So traurig es klingen mag: nahezu 90% aller Gegner verhalten sich gleich, stur wird man frontal angeflogen, dann gibt es saures von vorn. Die Wendigkeit einiger Einheiten treibt einen dabei manchmal regelrecht zum Wahnsinn. Positiv gelöst wurde hingegen das „Belohnungssystem“ für Abschüsse: es gibt Geld. 50 Credtis pro Piraten, 100 Credits pro Shuttle… Fehlen dürfen natürlich auch nicht gegnerische Großschiffe, allerdings gibt es diese meist nur innerhalb von Missionen zu sehen. Natürlich gilt auch hier: je besser man wird, desto besser wird auch der Gegner.
Fazit: Dank der „Ferne“ zu Wing Commander entstand mit Privateer II ein wirklich gutes Game, das sich nicht hinter seinen Vorgänger verstecken muss. Obwohl viele gerade die Trennung zu WC bedauerten und daran zum Teil heftigen Anstoß nahmen, fand das Spiel recht schnell eine große Fangemeinde. Ob es denn nun tatsächlich zum WC Universum gehört oder nicht, darüber kann man sicherlich streiten – so findet man einige „Eastereggs“ im Spiel, etwa das Modell des Talonjägers aus dem Vorgänger.
Pro:
- Schiffe (Anzahl, Design)
- Missionsanzahl
- Gut ausbalanciertes Kräfteverhältnis zwischen den Spielerschiffen
- Großes Universum
- Geniale Zwischensequenzen
- Sehr dunkle Atmosphäre
Contra:
- KI der Gegner
- Unklare Missionsaufgaben
- Reine Spielzeit (Story) etwas zu kurz
- Kämpfe oft chaotisch
Lohnt sich das Spiel heute noch?
Wieder diese eine Frage… Zunächst einmal, alles was schneller 300MHz läuft verursacht Probleme. Zwar gab es eine Deluxe-Version (für Win95), jedoch ist auch diese oftmals für moderne Rechner unspielbar.
Auf der anderen Seite: Ich selbst verwende den DOS zu Windows Patch, habe einen AMD mit 2,2GHz und einer FX5200 unterm Schreibtisch zu stehen – und das Game läuft! Versuchen sollte man es auf jeden Fall – Suchtgefahr…
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There is something under my wing - and it's not friendly!
Tolwyn
Cutthroat Bitch
Administrator
2nd Lieutenant
Offline
Beiträge: 2140
Re: Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
Antworten #1 am:
September 10, 2008, 08:35:39 »
#Schöne Review. Eine kleine Ergänzung: es existiert ein Windows 95 Patch mit SlowDown Funktion. Damit dürfte das Spiel auch auf modernen Rechnern laufen.
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Wing Commander Saga: A Legend Is Reborn
No errors, no random CTDs, just pure fun and proof of why getting hit with missiles is a bad thing.
-WC Saga's beta tester
Dark Hunter
Veteran Spaceman
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Beiträge: 59
Re: Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
Antworten #2 am:
September 10, 2008, 08:37:06 »
Geht es eigentlich mit Dosbox auf modernen Rechnern? Hatte es früher mal, irgendwann habe ich es dann aber leider verschenkt, als es nicht mehr lief. Heute probier ich viele alte Sachen mit Dosbox wieder aus und ärgere mich, dass ich manches "entsorgt" habe.
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Deacan
Petty Officer
Offline
Beiträge: 113
Bye shields!
Re: Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
Antworten #3 am:
September 10, 2008, 10:27:23 »
@Dark Hunter: laut Aussagen etlicher Leutchen (u.s. auf wcnews) soll es funktionieren - allerdings machen wohl einige Konfigurationen Probleme...
Deacan
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Dark Hunter
Veteran Spaceman
Offline
Beiträge: 59
Re: Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
Antworten #4 am:
September 15, 2008, 10:56:20 »
Dann muss ich mal sehen, ob ich es wieder irgendwo auftreiben kann. Das alte WC hab ich ja noch und das geht einwandfrei. Leider hab ich ja nur keinen Stick mehr, hat eigentlich schonmal jemand in Dos Box einen modernen Stick ausprobiert? Wär mir jetzt nicht sicher, ob das überhaupt welche via USB Anschluss unterstützt, andererseits die Maus erkennt es ja.
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oldman
Spaceman
Offline
Beiträge: 8
Re: Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
Antworten #5 am:
Oktober 01, 2008, 08:08:35 »
Hallo
habe letzte Woche WCIII in der DOS-Box installiert.
mein Wingman StrikeForce3D funzt einwandfrei an USB.
Natürlich nicht mit allen Tasten.
Die Box braucht an 19Zoll in Vollbild ganz schöne Rechenpower.
Trotzdem Feeling
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Sturmvogel
Veteran Spaceman
Online
Beiträge: 95
Re: Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
Antworten #6 am:
Oktober 01, 2008, 08:41:35 »
Wenn ichs finden kann, kannstes für Versandkosten haben. Mir gefällt PRiv 2 überhaupt nicht, wirkt auf mich wie ein Kiffertraum.
Wäre allerdings nicht mehr in Originalverpackung, ich hoffe, das ist kein Problem.
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gevatter Lars
Developer
Ensign
Offline
Beiträge: 1510
Re: Review Classics: Privateer II - The Darkening
«
Antworten #7 am:
Oktober 03, 2008, 04:44:45 »
Da fällt mir ein das ich Priv2 nie durchgespielt hab. Handeln usw war damals für mich nichts und irgendwie bin ich nie in die Story gekommen.
Vielleicht sollte ich es doch mal wieder ausbuddeln.
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Ärger ist wie ein Schaukelstuhl - er hält dich in Bewegung aber Du kommst nirgendwo hin.
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