Topic-icon Vor der Bundestagswahl

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8 Jahre 1 Monat her - 8 Jahre 1 Monat her #10922 von KeldorKatarn
KeldorKatarn antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Falscher Ansatz. Diese ganze scheiß Einstellung dass kleine Parteien ja eh nix taugen hat unsere Demokratie jahrzehntelang in einer festgefahrenen Situation gehalten.
Demokratie lebt von Pluralismus und genau dieses ist auch eines der Grundprinzipien unsere demokratischen Grundordnung. Nur diese Idiotische Stellungnahme, Kleinstparteien hätten die Weimarer Republik zerstört, hat dies ermöglicht und genau diese Idiotie spukt immer noch in jedermanns Gedanken rum.

NUR EINS hat die Weimarer Republik zerstört: MANGELNDER Pluralismus und eine Große Koalition die sich genauso durch ständige faule Kompromisse in den Dreck gefahren hat wie unsere noch aktuelle Regierung. Wenn sich dann noch die zwei "großen" Volksparteien keine Spur voneinander unterscheiden dann kommt so ein Dreck dabei heraus.

Man kann keine pluralistische Demokratie der Ideenvielfalt mit nur zwei Parteien haben. Dieser ganze Ansatz ist vollkommener Scheißdreck und es ist ein Erfolg für die Demokratie in Deutschland, dass jetzt fünf Parteien in zweistelliger Zahl vertreten sind und eine weitere evtl noch bald in einige Parlamente einziehen könnte.

Keine Partei der Welt wird je den Großteil der Meinungen in Deutschland vertreten können. Sowas geht nicht. Dafür sind heutige Probleme viel zu vielfältig. Man kann nicht erwarten, dass jemand in Sachen Wehrpflicht, Auslandseinsätze, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik, Europapolitik, Finanz und Familien und Umweltpolitik immer gleich äußert. Sowas funktioniert nicht.

Desto mehr Wahlprogramme es gibt, die sich in einzelnen Punkten unterscheiden, umso besser lässt sich in einem Parlament der Volkswille abbilden. Bisher konnte man nur "naja zumindest wollen sie zum größen teil was ich will" wählen. Das dürfte bald gegessen sein und das ist gut so. Volksparteien sind schon vom Ansatz her totaler Unfug. Es wird nie der Fall sein dass 40-50% der Bevölkerungen in allen zentralen Fragen übereinstimmen. Das ist Schwachsinn. Wenn man das haben will dann kann man gleich zurück zu Hitler.

DER hatte nämlich die ganzen kleinen scheißparteien aus Deutschland hinausfegen wollen und war ein klarer Gegner des Pluralismus und Befürworter einer einzigen klaren Linie. Ob nun eine Linie oder zwei sich verwandte Linien, wo bitte ist da der Unterschied? Zum ersten Mal ist endlich der Pluralismus KLAR der Sieger und jetzt kommen Leute und bezeichnen dies als Niederlage und Gefahr für die Demokratie? Wann wacht ihr endlich mal auf und hört mal auf dem Mediengelaber zu folgen sondern überlegt mal wie man Meinungen der Bevölkerung in nur zwei Parteien in einem PArlament mit 600 Mann vertreten soll. Wofür sind es dann 600? Da reichen doch 2 Herrgottnochmal!

Bei ca. 600 Abgeordneten die 80 Millionen aus 16 Bundesländern in über 30 zentralen politischen Fragen zu vertreten haben sind euch 5 Parteien schon zu viel? Gehts noch?

Wer denkt eine klare Linie sei besser kann ja in die nächstbeste Diktatur auswandern. Und wer denkt zwei große Volksparteien die sich kaum unterscheiden und ein Parlament in dem neue Ideen fast immer sofort abgeschmettert werden sei besser, der kann in die USA auswandern.

Bei aller Schwarz-Gelb Katastrophe bin ich so froh wie noch nie dass endlich die kleinen alle über 10% gewonnen haben und halte es für einen Erfolg der Intelligenz in Deutschland, dass beide großen Parteien ein Rekordtief erreicht haben (CDU nur wenn man die erste Wahl weglässt bei der es aber eine niedrige Wahlbeteiligung hab und bei der noch zig andere Konservative Parteien zur Wahl standen). Ein Sieg des Pluralismus.

WAS wirklich noch das Problem in Deutschland darstellt, ist, dass die Regierung immer das Parlament abbildet, statt dass die Regierung ebenfalls direkt gewählt wird.
Wieder so ein Weimarer Angstmacherscheiß.

Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislative ist in Deuschland de-facto gar nicht vorhanden und beeinflusst in groben Maße den Wahlausgang.

Wenn nämlich NUR das Parlament gewählt würde und man nciht ständig im Hinterkopf haben müsste dass daraus ja auch noch eine Regierung entstehen muss, dann wären Wahlüberlegungen wie Koalitionstaktisches Wählen und dergleichen von Haus aus ausgeschlossen und die Menschen würden NOCH mehr die Parteien wählen, die auch das vernünftigere Programm haben und nicht die, die eine Koalition bilden könnten.

Ebenso könnten sich Parteien dann eine drecks-undemokratische Kampagne wie dieses Mal nicht erlauben, in der von vornherein Parteien Koalitionen ausschließen und so dem Wähler ihren Willen aufzwingen.

Aber solange Parlaments und Regierungswahlen praktisch identisch sind, bleibt diese derzeitige Vielparteiensituation immernoch eine sehr sehr wünschenswerte, denke ich.

Wenn sich jetzt einer tatsächlich die guten Alten CDU/SPD/FDP zeiten zurückwünscht, dem ist meiner Ansicht nach nicht mehr zu helfen, genau diese Konstellation hat uns nämlich erst in die aktuelle Scheißdreckslage hineinkatapultiert.


PS: Wer immer den Begriff "Weimarer Verhältnisse" benutzt sollte sich mal endlich einGeschichtsbuch schnappen und sich mal anschauen was für Regierungen vor der Machtergreifung die Republik ins verderben geführt hatten. Große Koalitionen die sich weigerten mal von ihrer Politik der Mitte auch nur einen milimeter abzurücken und sich somit absolut festgefahren hatten. Leider kommt keinem das bekannt vor, stattdessen macht jeder die kleinen Parteien verantwortlich. Dass dies mit der Medienkontrolle der Großen zu tun hat, die eben SELBST damals an der Scheiße schuld waren, kommt keinem in den Sinn. (Ja CDU gabs noch nicht, ist aber auch nur ein Mischmasch aus altem Zentrum und den damaligen konservativen Volksparteien). Nur diese Scheißlage und die daraus resultierende Politikverdrossenheit ermöglichte es der NSDAP und KPD zu wachsen, und der zusammenbruch kam nicht wegen Perteienzersplitterung sondern weil KPD und NSDAP die stärksten Parteien waren und sich gegenseitig logischerweise blockierten und keine Mehrheitskoalition mehr zu machen war (was NUR daraus resultierete, dass wiedermal die Parlamentswahl die Regierung ergab, genau wie bei uns also)
Letzte Änderung: 8 Jahre 1 Monat her von KeldorKatarn.

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8 Jahre 1 Monat her - 8 Jahre 1 Monat her #10923 von Arrow
Arrow antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Den Weimarer Vergleich hab ich wohl ins Feld geführt, aber ich hoffe, dass sich dein Post nicht gegen mich richtet.

@ Dann editiere ich mal fleißig zurück: Ich benötige beileibe kein Geschichtsbuch, um zu begreifen, dass eine Parteienvielfalt nicht das Verhängnis des "Weimarer" Parlaments gewesen wäre oder war. Um Splittergruppierungen den Einzug in das Parlament zu verhindern, wurde die 5%-Klausel ursprünglich für den "neuen" Bundestag erdacht. Genau diese unberechtigte Angst sprang mir aber aus Madmax´Kommentar entgegen und deshalb hatte ich Weimar überhaupt ins Spiel gebracht, Keldor.

"Ich würde immer eine Maschine bevorzugen, die um einen schweren Jäger Kreise fliegen kann, wenn es sein muss.“ Alec "Ninja" Crisologo, Wing Commander Saga
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8 Jahre 1 Monat her #10924 von KeldorKatarn
KeldorKatarn antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Der ging gegen eins davor. Aber der Weimarer Vergleich wird trotzdem immer falsch benutzt. Die Parteizersplitterung war nicht das Problem sondern dass die Volksparteien sich nicht auf eine Politik einigen konnten mit der zu regieren war.

Das sau-dämliche Prinzip des Fraktionszwanges wurde Grundgesetzwidrig ins tägliche Politikgeschäft übernommen und obendrein noch die tolle Lösung 5% Hürde entwickelt die so undemokratisch ist wie nur irgendetwas (Da sie manche Stimmen für unwichtiger erachtet als andere).

Denkt ihr wirklich die Piraten wären beispielsweise unter 5% geblieben wenn nicht die meisten Angst gehabt hätten mit einer Wahl ihre Stimme wegzuschmeißen?

Wer wirklich denkt es gibt zu viele Parteien im Parlament, bei einem Zustand in der Gesellschaft in dem dir 90% sagen das größte Problem in der Politik ist, dass man nur noch zwischen Scheiße und Scheiße wählen darf weil es keine alternativen gibt, der hat die Grundidee der parlamentarischen Demokratie verschlafen.

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8 Jahre 1 Monat her - 8 Jahre 1 Monat her #10925 von Arrow
Arrow antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Passt schon Keldor. Leider ist unser neues Mitglied, das ein kleines Panikfass anstechen wollte, längst wieder weg. Der Untergang des Abendslandes steht uns sicherlich nicht aufgrund dreier, starker Oppositionsparteien ins Haus...

@ Wobei ich nur eine Fraktion wirklich als Opposition betrachte.

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8 Jahre 1 Monat her #10926 von gevatter Lars
gevatter Lars antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Was den, von MasMax erwähnten Nationalstoz angeht. Zuviel Stolz führt zu Überheblichkeit und das führt zur dunkeln Seite....ähm...meine das es zwar gut ist ein wenig Nationalstolz zu haben aber es ist auch mit bedacht zu genießen.
Trotz allem denke ich das man zumindest im kleinen in eine Richtung gehen sollte die bei den Medien weg von dem "uns geht es alles so schlecht und dir besonders" zu einem mehr wieder neutralen Berichterstattungston.
Ich finde das die Medien sehr viel dazu beitragen wie sich unser Land auch entwickelt.
Mir fällt dazu eine kleine Geschichte ein (kurzform da sonst zu lang):
"Ein alter Mann hat eine eine Würstchenbude. Er hat auch einen studierten Sohn, er selber kann aber nicht lesen. Trotzdem läuft seine Bude so gut das er sich entschlisst Personal an zu stellen und seine Bude etwas zu erweitern. Da kommt sein Sohn an und sagt: "Hast du nicht gelesen wir sind in einer grossen Rezision!" Da überlegt der alte Mann das es dann wohl besser ist nicht zu investieren, macht seinen Laden noch kleiner und geht schließlich bankrott. Da denkt er sich: "Siehste wir sind wirklich in einer Rezision"

Ich finde das ist teils war. Gerade wir deutschen neigen gern dazu bei "Schlechtwetter" uns zu verkrichen und alles zu horten. Das wird leider durch die Medien noch gestüzt und die Politiker stimmen mir einfach zu gerne ein in allem was die Medien so erzählen.

Damit will ich die freie Berichtserstattung nicht angreifen aber es gibt ja nicht nur schlechte Nachrichten ^_^

Ärger ist wie ein Schaukelstuhl - er hält dich in Bewegung aber Du kommst nirgendwo hin.

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8 Jahre 1 Monat her #10927 von KeldorKatarn
KeldorKatarn antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Habe gerade einen schönen Kommentar zu einem Artikel gelesen. Der Artikel richtete sich an die SPD, die sich nun zu entscheiden habe, ob man weiter neue Mitte sein wolle, die die engagierten und ressourcenstarken Arbeitnehmer vertrete oder eben die Partei des kleinen Mannes.

Und er kommentar brachte es auf den Punkt: Warum um himmels willen soll man sich entscheiden? Gibt es denn gar keinen Platz im Parteidenken mehr für die Idee, dass der ressourcenstarke engagierte Arbeitnehmer vielleicht solidarität zeigt und eine Politik will die dem auf der Strecke gebliebenen Hilft? Und gerade in der heutigen zeit kann aus ersterem schnell letzterer werden.

Wieso immer nur einer gegen den anderen. Wieso darf ich wenn es mir selbst gut geht keine Linke wählen die absichert, dass es den anderen auch gut geht. Sind wir deutschen wirklich so scheiß neidisch dass wir solange es uns gut geht, uns einen Scheiß um andere kümmern? Aber dann wundern wenns andere einen dreck kümmert wenn wir auf offener Straße zusammengetreten werden...

Auch nach Amokläufen sagen dann alle immer... tja der ist ja auch immer alleine aufm schulhof rumgestanden... solche einzelgänger sind ja selber schuld...
aber KEINER wär je auf die Idee gekommen mal zu dem hin zu gehen oder ihn mal auf ne Party einzuladen.

Immer schön nach dem Motto was interessiert mich der andere Idiot...

Das Grundmotto der Demokratie nach dem Vorbild der Französischen Revolution war mal Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Eine Zeile aus dem alten deutschlandlied sollte man sich vielleicht doch wieder zu herzen nehmen:

Wenn es stets zu Schutz und Trutze Brüderlich zusammenhält,

Von Brüderlichkeit und Solidarität weiß heute trotz Solidarbeitrag in deutschland scheinbar keiner mehr was. Nirgends sonst hasst man sich so gegenseitig, haut eine Gesellschaftsschicht die andere so in die Pfanne. Echt toll hier zu leben...

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8 Jahre 1 Monat her #10928 von MADMAX
MADMAX antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Hallo,

zum Ersten ich bin nicht längst wieder weg, ich habe lediglich den Prolog zu Wingcommander getestet.
Zum Zweiten weiss ich nicht wer hier Panik machen will, ich zumindest nicht. Ich wettere auch weder gegen Pluralismus noch gegen kleine Parteien, Parteienvielfalt noch irgendwas. Ich weis zwar jetzt nicht wer von Euch was über "Nehm Dir ein Geschichtsbuch" geschrieben hat demjenigen sei jedoch gesagt, dass eben nicht von Anfang an NSDAP und KPD die stärksten Parteien waren eher ganz das Gegenteil. Die Stärke beider Parteien resultierte aus der ständigen Auflösung des Parlamentes wegen Unstimmigkeiten innerhalb der Regierung und wegen Unzulänglichkeit eine vernünftige Regierung auf die Beine zu stellen.
Zum Thema 5% Hürde sei mal soviel gesagt, dass man sich doch Bitte mal die Veränderungen in den Kommunalwahlgesetzen anschauen soll. Da ist man nämlich munter dabei eben diese Hürde abzuschaffen, was mittlerweile schon mehrfach dazu geführt hat, dass eben diese Gemeinderäte und Stadträte sich nicht mal mehr über die Farbe von Scheisse einigen können,ohne einen Kompromiss einzugehen, dass es gar keine Scheisse ist die man hier zu begutachten hat sondern eine Banane. Was ich damit sagen will ist ganz einfach. Pluralismus ist gut und sorgt für Bewegung. Wenn aber eben das dazu führt, dass am Schluss was ganz Anderes hinten raus kommt als vorne zur Debatte stand, stimmt was nicht.

Außerdem soll mir mal Derjenige der gemeint hat man soll die Regierung lieber direkt wählen mal verraten wie dies funktionieren soll. Willst du ein Buch als Wahlzettel drucken lassen, indem du jeden der 3000 potenziellen Kandidaten für die Regierung namentlich auflistest, dessen Lebenslauf und Qulifikation drucken lassen?

Ich gebe Dir aber in einem Punkt recht, es ist gut, dass die beiden großen Parteien eingebüßt haben, jedoch ändern wird sich meiner Ansicht nach genausoviel wie Du siehst, wenn Du Dir deine Augen verbindest nämlich gar nichts. Merkel hat das schon angekündigt, wenn auch indirekt, indem Sie sagte, dass man weiterhin am eingeschlagenen Kurs festhalten will. Da kann sich Westerwelle auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln wie er will. ( Mal davon abgesehen, dass ich der Ansicht bin, dass Westerwelle kein anderes Ziel verfolgt hat außer endlich nach ewigen Zeiten einen Ministerposten zu bekommen).

Das die SPD extrem verloren hat liegt ausschließlich daran, dass die Mehrheit derer die jetzt die Linken gewählt haben aus dem Lager der SPD kommen oder glaubt irgendwer im ernst, dass ein SPDler die FDP wählt?

Und wenn Du denkst, dass das Alles quatsch ist, will ich Dich mal erleben, wenn wir in 20 Jahren vor einem großen Problem stehen. Wer immer noch glaubt Geschichte wiederholt sich nicht ist meiner Ansicht nach blind!

Warum glaubst Du wohl hat man aus dem Grenzschutz die Bundespolizei gemacht und dieser klangheimlich doch sehr weitreichende Kompetenzen eingeräumt? Warum will Schäuble unbedingt Innenbefugnisse für die Bundeswehr? Warum darf auch nach X Jahren immer noch das eigene Volk nicht mitentscheiden, wenn es über richtungsweisende und langlebige Entscheidungen geht? Wieso werden Demonstrationen aufgelöst, deren Ziel es ist, Missstände innerhalb der Verwaltung aufzudecken?

Du kannst Dir sehr sicher sein, dass ich weiss wovon ich spreche. Wenn Du auch nur Ansatzweise ein Ahnung davon hättest was in diesem marroden System so Alles getrieben wird würdest Du Dir vielleicht so einiges von dem was Du eben gesagt hast nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ich habe nie gesagt, dass wir wieder auf dem Kurs von Weimar sind, ich habe lediglich betont, dass aufgepasst werden muss, dass nicht wieder dieser Festfahrkurs eingeschlagen wird. Die Linke macht momentan nichts anderes, als mit Populismus den Nerv vieler Wähler zu treffen, wie Sie jedoch konkret Änderungen vornehmen will geht aus deren Programm nicht hervor. Genausowenig wie es aus den anderen Parteiprogrammen hervorgeht, da steht immer nur das WAS aber nicht das WIE. Sowohl FDP als auch CDU/CSU reden von Steuersenkungen aber keine der Parteien sagt etwas zu dem WANN, WO, WIE. Die Linke spricht von Mindestlohn, längerer Arbeitslosengeldbezüge, Hartz 4 Abschaffung, bessere Schulbildung und und und aber in keinem Wort wird erwähnt WIE das geschehen soll. Die Grünen wollen einen sofortigen Atomausstieg aber gesagt WIE man den Energieausfall kompensiert haben Sie bisher nicht. (Tritin sagte mal " Der Strom kommt aus der Steckdose!" bezeichnend für die Ratlosigkeit.) Alle reden von etwas was besser ist, was man besser machen kann und was man besser machen sollte.

ABER KEINER GIBT AUCH NUR EINEN KOMMENTAR DAZU AB WIE MAN ES BESSER MACHEN KANN!

Was bitte ist das Anderes als festgefahrene Politik, die weder ein noch aus kennt? Es ist momentan scheissegal was Du wählst von All den Vollpfosten die jetzt wieder für 4 Jahre die Polster durchfurzen dürfen hat keiner eine Antwort darauf, wie es wirklich weiter gehen soll. Und ehrlich gesagt hätte ich auch keine! Aber ich gebs wenigstens ehrlich zu!

Die beiden Bilder die oben gepostet worden sind sprechen wirklich Bände!

Das wird das zukünftige Dreamteam der Politk, dämlich in die Kamera grinsen und auf konkrete Fragen nach X antworten:

" Schauen Sie, wir haben in den letzten Jahren so viel getan für ABCDEFGY und Z bla bla bla blub! "

" Ja und was ist jetzt mit X? "

" Ja schauen Sie ich habe doch eben erläutert, dass wir in den letzten Jahren soviel getan haben für ABCDEFGY und Z und ich denke, dass Z in Zukunft bla bla bla blub! "

" Ja danke Frau Merkel aber die Frage nach X ist immer noch nicht beantwortet, wie wollen Sie zukünfitig mit X verfahren! "

" Ja also ich denke ich habe eben ausreichend Auskunft darüber gegeben, was nun in Zukunft passieren wird, zur Zeit kann ich leider nicht mehr dazu sagen wir werden einen Weg aus der Krise finden! "

" Äh danke Frau Merkel!"

" Gerne (dämlich grinsend)"

" So damit ist unsere Zeit auch schon wieder rum, wir bedanken uns bei Frau Merkel für diese aufschlussreichen Antworten zur Frage was denn nun künftig mit X passieren wird!"

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8 Jahre 1 Monat her #10929 von MADMAX
MADMAX antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl

KeldorKatarn schrieb:
Wieso immer nur einer gegen den anderen. Wieso darf ich wenn es mir selbst gut geht keine Linke wählen die absichert, dass es den anderen auch gut geht. Sind wir deutschen wirklich so scheiß neidisch dass wir solange es uns gut geht, uns einen Scheiß um andere kümmern? Aber dann wundern wenns andere einen dreck kümmert wenn wir auf offener Straße zusammengetreten werden...

Auch nach Amokläufen sagen dann alle immer... tja der ist ja auch immer alleine aufm schulhof rumgestanden... solche einzelgänger sind ja selber schuld...
aber KEINER wär je auf die Idee gekommen mal zu dem hin zu gehen oder ihn mal auf ne Party einzuladen.

Immer schön nach dem Motto was interessiert mich der andere Idiot...

Das Grundmotto der Demokratie nach dem Vorbild der Französischen Revolution war mal Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Eine Zeile aus dem alten deutschlandlied sollte man sich vielleicht doch wieder zu herzen nehmen:

Wenn es stets zu Schutz und Trutze Brüderlich zusammenhält,

Von Brüderlichkeit und Solidarität weiß heute trotz Solidarbeitrag in deutschland scheinbar keiner mehr was. Nirgends sonst hasst man sich so gegenseitig, haut eine Gesellschaftsschicht die andere so in die Pfanne. Echt toll hier zu leben...


Jetzt hast du was gesagt, in dem ich Dir voll und ganz zustimme!

Eine Solidargemeinschaft gibt es nicht mehr!

Vielen Dank dass endlich mal Einer genauso denkt wie ich.

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8 Jahre 1 Monat her #10930 von Arrow
Arrow antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Die Linke hat durchaus gesagt, wie sie Mindestlohn, längere Arbeitslosengeldbezüge, Hartz 4-Abschaffung und dergleichen erreichen bzw. finanzieren will: Durch eine längst überfällige Umverteilung von oben nach unten. (Du wirst doch wohl nicht leugnen, dass es in den letzten Jahren durchweg in die entgegengesetzte Richtung ging.) Börsenumsatzsteuer, höherer Spitzensteuersatz sowie eine Reichensteuer. Was davon findest du bitteschön nicht durchführbar? Das kann man doch definitiv fordern oder etwa nicht?

"Ich würde immer eine Maschine bevorzugen, die um einen schweren Jäger Kreise fliegen kann, wenn es sein muss.“ Alec "Ninja" Crisologo, Wing Commander Saga

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8 Jahre 1 Monat her #10931 von gevatter Lars
gevatter Lars antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Ich glaube schon das es noch Solidarität gibt, bloß ist das heute nicht Medienwirksam. Deswegen erfährt man von vielen Dingen überhaupt nichts.
Meine Eltern haben zum Beispiel freunde in Sri Lanka die von der Flutwelle betroffen waren. Mit freunden meiner Eltern und denen zusammen haben die es geschaft für das dortige Dorf einen Kindergarten auf zu bauen der durch Spenden aus Deutschland betrieben wird.
Hilfe haben wir dabei aber nicht vom Roten Kreuzer oder einer der anderen großen Hilfsorganisation bekommen und tatsächlich mit antworten ala "Das ist ein zu kleines Projekt, das wird niemanden interessieren."

Wir haben dann teilweise Hilfe von völlig unerwarter Seite bekommen, wie von einer japanischen Rederei die für uns die Container mit den Baumaterialen kostenlos rüber geschifft haben!
Die ganze Aktion ist außerhalb eines kleinen Kreises nie bekannter geworden. Auf Anfragen wollte niemand, bis auf ein paar Käseblätter mal ne Anzeige schalten oder drüber berichten.

Wenn man sich dann umhört wo man Hilfe für so etwas bekommt findet man auf einmal noch andere Menschen die auch helfen wollen. Ich glaube wir sind nicht so assozial, die jugend so doof und gewaltätig oder politisch so uninteressiert wie man es uns oft glauben machen möchte.

Außerdem soll mir mal Derjenige der gemeint hat man soll die Regierung lieber direkt wählen mal verraten wie dies funktionieren soll. Willst du ein Buch als Wahlzettel drucken lassen, indem du jeden der 3000 potenziellen Kandidaten für die Regierung namentlich auflistest, dessen Lebenslauf und Qulifikation drucken lassen?

Mh da übertreibst du leicht. Ich denke die Qualifikation und Lebenslauf gehören nicht in ein "Wahlbuch" rein. Genausowenig steht das komplette Parteiprogramm inklusive der Parteimitglieder aufm Wahlzettel. Da muß sich jeder, wie jetzt auch schon, selber informieren.

Ich stimme aber zu das eine direktwahl besser wäre oder umgekehrt, es dürfen, per Gesetzt, nur Person ein Amt bekleiden für das sie durch berufliche Erfahrung qualifiziert sind.
Sicherlich würde das ziemlich viele Politiker nutzlos machen aber warum ist Politiker so quasi der einzige Beruf den man ohne Ausbildung und Qualifikation machen kann, rein Theoretisch. Sicherlich schauen schon ein paar Leute in der Partei das da kein vollidiot sitzt. Trotzem muß normalerweise jeder in seinen Job etwas vorweisen.
Ich gebe zu das mir nicht bekannt ist ob es so eine Regelung vielleicht schon gibt, wenn ja frage ich mich ob sie eingehalten wird. Das Gefühl hab ich nicht immer ^_^

Wer jetzt sagen möchte "aber wo bleiben wir den dann mit dem jeder kann Regieren" da muß ich sagen, nee kann eben nicht jeder. Die Zeiten sind hoch komplex geworden, kaum jemand kann alleine da die übersicht behalten. Gerade deswegen sollten allerdings unsere Volksvertreter doch so viel Übersicht haben das sie nicht völlig ihren Assistenten ausgeliefert sind.

Zum Thema Reichensteuer denke ich das ein Teil der Leute befürchtet das sie selber davon betroffen sind. Andere fürchten vielleicht das reiche Menschen dann das Land verlassen und damit potenzielles Kapital mitnehmen. Nicht das dieses sowieso schon woanders liegt ^_^

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8 Jahre 1 Monat her - 8 Jahre 1 Monat her #10932 von Arrow
Arrow antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl

gevatter Lars schrieb: Zum Thema Reichensteuer denke ich das ein Teil der Leute befürchtet das sie selber davon betroffen sind. Andere fürchten vielleicht das reiche Menschen dann das Land verlassen und damit potenzielles Kapital mitnehmen. Nicht das dieses sowieso schon woanders liegt ^_^

Die verlassen das Land eben nicht, denn das ist nichts weiter als ein neoliberales Schreckgespenst: Von wegen, dass alle reichen Leute plötzlich fluchtartig das Land verlassen würden, wie es vor allem Westerwelle immer wieder gepredigt hat! Wenn Besitz der Allgemeinheit verpflichtet, dann muss auch extremer Reichtum verpflichten und da bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er als Millionär einen kleinen Teil von vornherein an die Allgemeinheit abtreten muss. Natürlich muss aber dann auch endlich einmal richtig verteilt werden, damit z.B. ein ordentlicher Mindestlohn gezahlt werden kann, der natürlich nur durch staatlich finanzierte Erleichterungen in der kritischen Übergangsphase Früchte treiben kann.
Über Steuersenkungen für den Mittelstand (nicht die Linke) kann man außerdem erst dann sprechen, wenn man die entsprechenden Ausgaben auch bereitstellen kann.

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Letzte Änderung: 8 Jahre 1 Monat her von Arrow.

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8 Jahre 1 Monat her - 8 Jahre 1 Monat her #10933 von KeldorKatarn
KeldorKatarn antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Die Linke hat zigmal vorgerechnet wie es finanziert werden soll. Ob die zahlen 1:1 hinterher stimmen würden kann keiner sagen, aber ihr vorzuwerfen kein "Wie" zu haben ist schlicht falsch. Lafontaine hat in JEDEM Interview (wenn er nach aller Medienpolemik mal dazu kam) gesagt wie die Gegenfinanzierung aussehen soll und das steht auch im Programm. Auch den Grünen sollte man keinen solchen Unsinn vorwerfen und vielleicht mal nicht nur Schlagzeilen lesen sondern mal die Protokolle der Plenarsitzungen, dann weiß man was sie wollen.

Ich weiß weiterhin genau was die CDU und FDP planen und was nicht. Ich habe lediglich gesagt es ist positiv dass die kleinen Parteien größer geworden sind. Ich habe nicht Schwarz-Gelb als positiv bezeichnet.

Und eine Regierung direkt zu wählen heißt nicht jede Person zu wählen sondern schlicht eine zweite Parteienwahl durchzuführen oder wie in den USA den Kanzler direkt zu wählen. Sind jetzt keine Vorschläge von mir aber Möglichkeiten. Dass dann eine Regierung keine Parlamentsmehrheit hat kann passieren ja. Nur kam das in der Geschichte der BRD auch schon vor, kommt regelmäßig in den Ländern vor und kommt ebenso oft in den USA vor und die machen das schon 200 Jahre so, also braucht mir keiner zu erzählen dass damit ein Land nicht mehr zu regieren wäre. Im Gegenteil haben Demokratische Senatsmehrheiten oft krasse Vorstöße der Republikaner verhindern können, was eher positiv zu bewerten ist.

Warum man mir jetzt erklärt dass die KPD und NSDAP erst durch das festfahren der anderen Parteien stark wurden ist mir nicht ganz klar, weil das auch genau meine Argumentation war, aber gut. Zumindest sind wir uns dann da einig (bitte ganzen Post lesen, dann merkst du dass ich mit dir da voll übereinstimme).


Meine Zentralen Punkte sind einfach folgende: Ich sehe Schwarz-Gelb als Worst Case, sehe aber folgendes als Positiv und Chance:

- Schnarrenberger als Justizministerin kann einem Schäuble gut ein Bein stellen
- Die FDP ist als liberale Partei generell gegen die bestehenden Überwachunsgesetzte und will wahrscheinlich via Verfassungsklage sogar die Vorratsdatenspeicherung rückgänging machen.
- Die SPD hat jetzt endlich die Watschen gekriegt, die sie brauchte um einen Umschwung zu starten, den sie hoffentlich macht. Dazu gehört eine Abkehrt von der Agenda Politik die für die Mehrzahl der SPD Wähler Grund für die Abkehrt war, und ebenso eine Öffnung in Richtung Linkspartei, da man einsehen muss, dass es ohne diese Partei schlicht in Zukunft nicht mehr gehen wird. Ansonsten darf sich die Linke in Zukunft fragen ob die mit der SPD regieren will, nicht andersrum.
- Die Union ist jetzt allein in der Verantwortung und wenn jetzt wieder scheiße passiert werden weniger Leute es glauben wenn dann wieder der schwarze Peter dem Partner hingeschoben wird. Und dass Kacke passiert, das dürfte ziemlich wahrscheinlich sein.
- Wenn auf lange Sicht sogar eine große Koalition keine Mehrkeit mehr hat (wer sich die ergebnisse ansieht wird merken, dass es davon nicht mehr weit weg ist), dann wird endlich bessere Politik fürs Volk kommen, und auf dem Weg dahin sind wir.
- Die Linke hat überall so krass gewonnen, dass man vielleicht endlich mit ihr zusammenarbeitet statt sie im Parlament auszugrenzen. Wenn jetzt eine Grünenfraktion eine Fraktion ausgrenzt, die sie zahlenmäßig übersteigt, wirkt das langsam lächerlich.


PS: Abhauen wird gar niemand. Woanders wird nämlich teilweise noch höher besteuert. Und wer dann immernoch abhaut...der soll doch. Raus mit den Schmarotzern! Ich würde sogar soweit gehen und denen, wie Lafontaine es glaube ich mal forderte, die Staatsbürgerschaft aberkennen. Als deutscher versteuert man entweder in Deutschland oder man haut entgültig ab. Bisschen krass vielleicht aber wenn ich lese wie sich eine Boris Becker in die PResse stellt und rausposaunt "Reichtum für alle? Das geht ja mal gar nicht"
Der Drecksack sagt auch noch ihm läge Deutschland trotz seiner Abwesenheit ja am Herzen.. ja klasse.. wenns dir so am herzen liegt dann bezahl deine Steuern hier, damit hilfst du schonmal eine Menge weiter, ansonsten Halt deine Fresse!
Letzte Änderung: 8 Jahre 1 Monat her von KeldorKatarn.

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8 Jahre 1 Monat her #10934 von Arrow
Arrow antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl

KeldorKatarn schrieb: Die Linke hat zigmal vorgerechnet wie es finanziert werden soll. Ob die zahlen 1:1 hinterher stimmen würden kann keiner sagen, aber ihr vorzuwerfen kein "Wie" zu haben ist schlicht falsch. Lafontaine hat in JEDEM Interview (wenn er nach aller Medienpolemik mal dazu kam) gesagt wie die Gegenfinanzierung aussehen soll und das steht auch im Programm.

Die werden es weiterhin frech als linke Polemik brandmarken, ganz egal wie oft man ihnen noch erklärt, dass der kleine Mann dieses Mal ausnahmsweise nicht dafür zu zahlen hat, wie er es sonst immer für den Wohlstand weniger getan hat!
Wer liest denn schon ein Programm? Ich kann es schon nicht mehr hören: Als ob allein die Erhöhung des Spitzensteuersatzes die Republik ins Elend stürzen würde...

"Ich würde immer eine Maschine bevorzugen, die um einen schweren Jäger Kreise fliegen kann, wenn es sein muss.“ Alec "Ninja" Crisologo, Wing Commander Saga

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8 Jahre 1 Monat her #10939 von MADMAX
MADMAX antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
Richtig Böresenumsatzssteuer was liese sich daraus finanzieren? Genau da geht es schon wieder los! Das was im Moment immer finanziert wird überflüssiger Mist.

Wir sollten schlicht weg dahin zurückfinden, dass ein Haushalt in dem ein Vollverdiener ist seiner Familie ernähren kann (1 Mann 1 Frau wegen mir 1-2 Kinder). Ob nun Mann oder Frau die Kohle heimbringen ist egal, es darf aber vor Allem nicht mehr sein, dass hier zwei Vollverdiener sind und das Geld immer noch nicht reicht. Ich hoffe die kommen Alle mal dahin zurück, damit hätten wir weniger Probleme mit Kindern die nichts mehr taugen, nicht etwa weil diese zu doof wären sondern weil Ihnen die Erziehnung fehlt.
Bei mir würde jeder der unter 18 besoffen aufgegriffen wird mal zwei Tage in den Bau wandern und wenns dann wieder passiert fährt er halt ne Woche oder gar zwei ein, damit endlich mal wieder Ordnung in unsere Jugend kommt.

Es soll mir bloß keiner kommen und sagen das ist unfug. Ich bin Rechtsreferendar und ich kenne die Zahlen. Sowas hat es zwar früher auch schon mal gegeben aber lange nicht in dem Umfang wie heute. Das hätte ich mir früher mal erlauben sollen andauernd besoffen nach Hause zu kommen. Meine Eltern hätten mir was erzählt.
Unser Schulsystem gehört weiterhin dreigliedrig und nicht etwa mal so mal so. Bildung sollte Bundesangelegenheit werden und nicht Landesmurks. Wo kommen wir denn da hin wenn im Bundesland A ein Jurist anders ausgebildet ist als im Bundesland B oder der Schüler A im Bundesland B anders ausgebildet als Schüler X in S. Was soll der Mist?
Heute können die meisten froh sein, wenn Sie wenigstens einen Realschulabschluss haben damit Sie überhaupt eine Lehrstelle bekommen. Scheinbar reicht ja ein ordentlicher Hauptschulabschluss nicht mehr.

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8 Jahre 1 Monat her #10946 von AceOne
AceOne antwortete auf das Thema: Vor der Bundestagswahl
da gibt es doch tatsächlich noch leute, die sich über den niedergang der spd ungläubig die augen reiben.

die spd hat sich doch schon seit mind. 2 legislaturen als schlechte cdu-kopie, selbst überlebt bzw. völlig überflüssig gemacht.
allein die "führungs-figuren" - beck, münte, steinmeier -alle samt beführworter des agenda2010/hartz4-schwachsinns, sind
doch der blanke anachonismuss, relikte aus der anfangszeit des spd-niedergangs. und nix, absolut garnix relevantes dazu gelernt.
ich meine, so dämlich muss man erst mal sein.

kein einziger der spd-fuzzis hat charisma, persönlichkeit oder überhaupt einen menschlich-moralischen führungsanspruch.
ganz weit hinten evtl. noch peer steinbrück -obwohl der eigentl. auch nur ein "sprechblasenproduzent" ist.
"wer hat uns verraten,-sozialdemokraten"!
es ist also vollkommen berechtigt, dass diese spd und ihre lächerlichen "haupt-fuzzis" in der versenkung verschwinden.

übrigens sehe ich das bei der cdu und der fdp ganz genau so. -nur leider deren wähler (noch) nicht.

ich pers. traue eine politische führung, was intelligenz, sachverstand, visioneller weitblick, das erkennen von komplexen politisch/wirtschaftlichen zusammenhängen und menschliche moral angeht, aktuell nur zwei personen zu : sarah wagenknecht und mit abstrichen noch gregor gysi.
aber so weit hat sich das mainstream-massenmedien verseuchte allgemein-bewusstsein noch nicht entwickelt, um das zu erkennen.
und wie man es tatsächlich besser machen kann, haben beide nun wirklich schon oft formuliert. aber das geht am mainstream natürlich vorbei. das kann man sich z.b. bei youtube anschauen.....

merkel, westerwelle und ihr anhang... muss man da noch was zu sagen ??

nix is wichtiger als das andere.

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