Topic-icon Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht

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7 Jahre 3 Monate her #16522 von Luke
Luke erstellte das Thema Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
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T.16000 kurz zusammengefasst: Die beworbene Präzision darf wörtlich genommen werden. Das Zusammenspiel mit WCS ist vollständig. Es gibt auch Schatten.

Pfusch am Bau
1. Die Ruder-Funktion (RZ Achse) hatte bei mir üble Kratz-Geräusche erzeugt.
2. Ein paar der Tasten an der Basis liessen sich nur auf bestimmte Weise drücken, sonst hakten die.
3. Nach nur 2 Std. fing der Stick an zu quietschen, extrem unangenehm!

Alle diese Probleme konnte ich lokalisieren und beheben, habe dafür aber auch 3 Std. gebraucht. Jetzt funktioniert der Stick wie er soll, aber so etwas darf bei einem neuen Stick einfach nicht sein. Mir persönlich ist das "fast" egal, ich bin es früher eh gewöhnt gewesen, einen neuen Stick als erstes kurz zu prüfen und als zweites dann gleich mal aufzuschrauben um die Macken abzustellen. Mit Ausnahme der MS Sidewinder Precision Sticks, da waren solche Massnahmen nie notwendig.

Punkt 1 war Schlamperei, dem Arbeiter der den Stick zusammengebaut hat, hätte ich gerne ein paar deutliche Worte an den Kopf geworfen oder gleich den ganzen Joystick. :mad: Punkt 2 und 3 hätte seitens Thrustmaster "teilweise" vermieden werden können, wäre der Stick gleich vernünftig und an allen notwendigen Stellen hochwertig geschmiert worden. Aber das kostet ja ein paar Cent mehr. Die vorhandene Schmierung war jedenfalls dünnflüssiger Schrott und hatte nur Alibi-Funktion, Pfusch! Warum ich das überhaupt gemacht und ihn nicht gleich zurückgeschickt habe? Weil der T.16000 grundsätzlich ein klasse Stick ist. Wenn die Grundlage stimmt, kann man auch mal an ein paar Details selbst schrauben. Und nach meiner Erfahrung hat absolut jeder Stick, egal wie teuer, seine Macken.

Präzision, Auflösung, Deadzone
Der Stick ansonsten ist klasse und hat auf der X- und Y-Achse eine Auflösung von 16384, ein Riesenunterschied zu den 256 bei Poti-Sticks. Natürlich hängt es dann auch vom jeweiligen Spiel ab, ob es mit solchen Werten umgehen kann. Die RZ-Achse (Ruder) - realisiert über Standard Poti - hat eine Standard Auflösung von 256 genauso die Z-Achse (Schub) - realisiert über Schiebepoti - und das reicht auch völlig.

Deadzone ist praktisch nicht vorhanden und so kann man diese im jeweiligen Spiel auch komplett deaktivieren. Lässt man den Stick los, wird auf X- und Y-Achse absolut präzise wieder die Mittelstellung (8191 zu 8191) erreicht. Klasse! Allerdings muss man sich an diese Feinfühligkeit bei deaktivierter Deadzone auch erstmal gewöhnen, weil der Flieger auf die leichteste Andeutung von Bewegung aus der Mittelstellung heraus reagiert.

Auch muss dann der Pilot selbst deutlich feinfühliger steuern weil der T.16000 eine Präzision offenbart, die jeden Standard-Joystick wie einen grobmotorischen Kuhschwanz aussehen lässt. Wenn man das aber mal gewöhnt ist, was übrigens eine ganze Weile braucht, dann erreicht man einen neuen Level an Zielsicherheit.

Verarbeitung, Qualität
Was die grundsätzliche Verarbeitung angeht: Der Stick macht einen robusten Eindruck und hat auch eine gute Ergonomie. Der Griff ist allerdings etwas dicker als der vom Sidewinder und daran muss ich mich mit meinen relativ kleinen Händen erst noch gewöhnen. Der Coolie-Hat sieht billig und simpel aus, lässt sich aber perfekt bedienen mit gutem Feedback. Der Coolie-Hat ist deutlich besser als bei meinem Sidewinder. Eine kleine Gummierung auf dem Kopf wäre noch eine sinnvolle Verbesserung, mal sehen wie sich das ohne Gummierung im Sommer darstellt.

Gummiert ist ansonsten aber die Auflage für die Hand-Innenfläche sowie die Daumen-Auflage, sehr schön. Der Stick ist schwerer als meine Sidwinder, im inneren gibt es an 3 Stellen Gewichte im Boden. Das Gewicht reicht aus, um den Stick auch ohne Festhalten der Basis steuern zu können, wenn man sich nicht gerade im Dogfight mit einem aufdringlichen Kilrathi befindet der unbedingt hinten die Plakete lesen will, wann die Hellcat die letzte Inspektion hatte. ;) Am Boden des T.16000 hat TM mit Gummi-Pads nicht gespart, gleich 8 Pads halten den Stick sicher an Ort und Stelle.

Der Trigger hat einen Leerweg von etwa 3mm, dann erst löst er auf den letzten halben Millimeter aus. Muss man sich evtl. daran gewöhnen. Mir gefällt dieses Detail sehr gut, weil so der Abzugs-Finger deutlich entspannter bleiben kann. Die anderen 3 Knöpfe sind gut platziert, die beiden äusseren fühlen sich zwar etwas schwammig an, reagieren aber gut. Die Tasten an der Basis ist dagegen einer der Haupt-Kritikpunkte am T.16000. Diese sehen zwar cool aus, aber mit etwas Abstand zwischen den Knöpfen wären diese viel einfacher blind zu bedienen und ergonomisch viel angenehmer. Die Tasten selbst sind teilweise hakelig, eine nachträgliche Schmierung wirkt hier Wunder wie bereits geschrieben. Alle Knöpfe, mit Ausnahme des Triggers und des Coolie-Hats, sind übrigens simple Silikonschaltmatten-Ausführungen, man kennt das von den heimischen Fernbedienungen. Das ist zwar deutlich besser als poplige Folientaster wie z.B. bei einem Handy, aber auch deutlich schlechter als Mikro-Taster. Wie es da mit der Haltbarkeit aussieht, wird sich zeigen müssen.

Der Schubregler ist... naja es ist ein Schubregler. Anders ausgedrückt: er erfüllt seine Aufgabe, aber begeistert bin ich nicht. Damit beziehe ich mich nicht unbedingt auf das kleine Futzelteil im vergleich zu einem HOTAS-System, das stört mich nicht, sondern wie sich dieser bewegt. Man muss ihn - sinnvollerweise mit dem Daumen - recht sanft anpacken wenn man dosiert Schub geben oder wegnehmen will. Was er gar nicht mag: wenn man zuviel Druck ausübt, dann hakt er. Wenn man ihn dagegen mit zwei Fingern anpackt ohne Druck auszuüben, dann lässt sich der Regler sehr sanft bewegen.

Sonstige Ausstattung
Die LED-Festbeleuchtung bei Bewegung des Sticks ist ein reiner Marketing-Gag und ich werde diese abschaltbar machen. Hab mir auch schon angeschaut wo ich ansetzen muss, eine Sache von 10-15 Minuten. Bei Tageslicht stört diese eigentlich nicht, aber abends bei dezenter Raum-Beleuchtung ist diese derart grell, das sie schon regelrecht nervt. Auf meinem zweiten Monitor der in einem leichten Winkel zu meinem Haupt-Monitor steht, spiegelt sich ausserdem das LED-Licht und das obwohl der TFT ein mattes Panel hat. Nee, das geht gar nicht! Angenehmer Nebeneffekt: Der T.16000 kann auch als Taschen-Lampe für Notfälle herhalten. :rolleyes:

Wie bereits im anderen Thread geschrieben, lässt sich der Stick komplett und ohne Kompromisse für Linkshänder umbauen. Es gibt überhaupt nur wenige Sticks für Linkshänder und noch weniger bei denen es dann keine Kompromisse gibt. Abgesehen von der zwangsläufig notwendigen symmetrischen Bauweise.

Das Kabel ist mit 1.85m gemessen vom Gehäuse bis zum Ende des USB-Steckers angenehm lang.

Kalibrieren, Software, Treiber
Kali....was? Spass beiseite, einen Joystick mit kontaktloser Bewegungs-Abtastung muss man grundsätzlich nicht kalibrieren. Das merkt man z.B. wenn man den Thrustmaster Treiber, der übrigens nicht zwingend benötigt wird, von der TM Seite nachträglich herunterlädt und installiert. Dabei wird auch die TM Systemsteuerung für den T.16000 installiert und diese hat aus gutem Grund gar keine Möglichkeit zu kalibrieren. Kurz gesagt: Wenn man in die Versuchung kommen sollte einen TM T.16000 oder MS Sidewinder Precision oder Saitek X52 kalibrieren zu wollen, dann ist der Joystick ganz einfach hinüber.

Wie schon angedeutet, braucht der Stick nicht zwingend einen eigenen Treiber, der Standard Windows-Treiber genügt völlig. Man "kann" den TM Treiber aber trotzdem installieren. Habe ich persönlich auch gemacht, denn dieser zeigt in der Joystick-Systemsteuerung im Karteireiter "Test Eingabe" sehr viel feinere Bewegungen beim Ruder und beim Schubregler. Sonst bietet der TM Treiber keinerlei Vorteile gegenüber dem Standard Windows-Treiber. Die volle Auflösung und Präzision ist auch mit dem Standard Treiber gewährleistet.

Direkt Software gibt es für den T.16000 nicht, man kann ihn also nicht so programmieren wie so manch andere Highend Joysticks von Thrustmaster. Man ist also auf die Unterstützung seitens des Spiels angewiesen. Es gibt da wohl die TM Software T.A.R.G.E.T, die neben Warthog und Cougar auch den T.16000 unterstützt. Was man damit aber anfangen kann weiss ich nicht, mir genügt es momentan völlig wenn ich die Tasten direkt im Spiel belegen kann.

WCS Unterstützung
Prinzipiell werden alle 16 Knöpfe erkannt, Schubregler funktioniert, Ruder funktioniert. Also vollständige Unterstützung seitens WCS. Auch wenn die Knöpfe auf der Seite der jeweiligen Joystick-Hand nicht wirklich komfortabel genutzt werden können. Aber das ist ja prinzipiell auch gar nicht so gedacht gewesen und nur als Bonus zu sehen. Trotzdem hab ich ein paar Funktionen darauf gelegt die nicht so wichtig sind und die ich in Situationen drücken kann, bei denen die Anwesenheit meiner Joystick-Hand am Griff nicht zwingend erforderlich ist. Finde ich in manchen Situationen angenehmer als zur Tastatur greifen zu müssen. Vor allem wenn man da Funktionen definiert, die auf der Tastatur über eine Tastenkombination ausgelöst werden müssen. Und von denen gibt es einige in WCS. In der Konfig konnte ich die Deadzone bei meinem Sidewinder von standardmässig Stufe 3 auf Stufe 2 herabsetzen. Beim T.16000 sogar auf die unterste Stufe 1, was vermutlich 0% bedeutet.

Fazit
Mein Ziel war es - und ist es leider immer noch - meine heiss geliebten MS Sidewinder Precision Sticks (1&2) zu ersetzen. Dieses Ziel wurde klar verfehlt. Keine Frage, die Präzision ist definitiv mit der des Sidewinder Precision 1&2 zu vergleichen, der Thrustmaster ist vielleicht noch einen Tick besser. Was die Auflösung angeht, so verweist der T.16000 den Sidewinder sogar ganz klar auf Platz 2. Aber das Gesamtkonzept stimmt einfach nicht. Gerade die lausigen Knöpfe an der Basis stehen im krassen Gegensatz zu der Präzision und Verarbeitung des Griffes selber, mal abgesehen von dem Patzer beim Ruder. Der T.16000 könnte DER Über-Stick in der Klasse der Nicht-HOTAS-Sticks schlechthin sein, wären ein paar Details besser durchdacht worden. Ich hoffe TM macht es beim T.16000 V2 besser. Die MS Sidewinder haben das deutlich bessere Gesamtkonzept und vor allem deutlich hochwertigere Technik bei den Tasten. Da muss der T.16000 mit gesenktem Kopf von dannen ziehen und TM kassiert zu Recht verbale Prügel seitens der Tester.

Übrigens gibt es bei Amazon z.Z. "noch" den MS Sidewinder Precision Force Feedback Version 1 in neu zu kaufen. Der ist zwar schon sehr alt, aber immer noch genial. Wer mit den Schwächen des T.16000 leben, evtl. die eine oder andere Macke selbst beheben kann und das Optimum an Präzision in dieser Preisklasse haben möchte, der kann (und sollte) zum T.16000 greifen.

Testberichte / Reviews
Thrustmaster T.16000M PC JoystickTestfreaks | The BlogTestfreaks | The Blog
HOTAS - Hands On Throttle and Stick - Thrustmaster T.16000M Test and Review
Thrustmaster T.16000M Joystick | bcchardware
Game Chronicles - Review
Thrustmaster T.16000M Joystick Review | Computer Hardware Reviews - ThinkComputers.org
Hardware Review: Thrustmaster T.16000M Joystick | bigdownload.com
Review: Thrustmaster T.16000M joystick | TechCrunch
AVSIM Online - Flight Simulation's Number 1 Site!

Weitere Infos
Thrustmaster T.16000 Produktseite
Thrustmaster T.16000 Pressemitteilung und ein paar grundlegende Infos zur Technik

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7 Jahre 3 Monate her #16527 von Luke
Luke antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Update Microsoft PRO FF Sidewinder Precision bei Amazon:

Offenbar ist nun auch diese Quelle versiegt. Mist, ich war zu langsam. :sigh: Ein Kumpel hat grad noch einen der letzten erwischt.

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7 Jahre 2 Monate her #17277 von Klick
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Hi (Luke),

habe zwei Fragen, die vielleicht nicht ganz exakt hier her passen. Verfügen die Sticks von CH Products auch über eine kontaktlose Bewegungs-Abtastung (konnte auf die Schnelle dazu nichts finden) und lohnt es sich generell für einen CH ne Menge mehr auszugeben?

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7 Jahre 2 Monate her #17279 von Luke
Luke antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
@Klick
Meine Erfahrung mit den Joysticks von CH liegt weit in den 90er zurück, das muss ich gleich vorneweg sagen. Damals gab es diese kontaktlose Technik noch nicht, und es sieht so aus als ob die Sticks auch heute noch unverändert so gebaut werden. Das kann man an den Justier-Rädern auf den Fotos erkennen, mit denen Du zusätzlich zur Treiberseitigen Kalibrierung auch mechanisch Trimmen kannst. Ein Stick mit kontaktloser Technik hat so etwas grundsätzlich nicht und muss auch grundsätzlich nicht kalibriert werden, weil er das quasi selbst macht, sobald der Stick mit Strom versorgt wird. Diese Sticks haben also klassische Potis.

Die CH Joysticks waren damals so etwas wie ein Geheimtipp und gehörten mit zu den besten was Poti-Technik angeht, sie waren sogar einige Zeit die Besten überhaupt. Mit einem Stick von CH kannst Du auch heute noch prinzipiell nichts falsch machen, denn wenn diese Sticks noch immer so gebaut werden, wovon ich ausgehe, dann bekommst Du auch gute Qualität fürs Geld. Die CH Sticks halten wirklich lange. Aber ganz ehrlich, CH hat sich viel zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Aber wenn es trotzdem ein CH sein soll, dann nur einen Combatstick oder Fighterstick wegen der ordentlichen Anzahl Tasten. Der normale Flightstick hat dagegen für heutige Sims/Space Operas viel zu wenig Tasten.

Allerdings muss ich auch nochmal deutlich sagen, wenn man einmal einen Stick mit kontaktloser Technik hatte, schaut man einen Poti-Stick nie wieder an, egal wie gut und teuer der auch sein mag. Ich kann es deshalb z.B. überhaupt nicht nachvollziehen, warum auch heute noch Sticks mit Potis gebaut werden, ausser um den Preis nach unten zu drücken. Ansonsten haben Potis wirklich absolut gar nichts an Vorteilen gegenüber kontaktloser Technik wie optische Abtastung bei Microsoft und Magnetsensoren bei Saitek und Thrustmaster, nur etliche Nachteile.

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7 Jahre 2 Monate her #17280 von Luke
Luke antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Tipp: Wenn Du explizit ein günstiges HOTAS System suchst mit ordentlicher Qualität, dann wäre der TM T.Flight Hotas X eine gute Wahl. Arrow z.B. hat ihn.

Wenn es kein HOTAS sein muss, dann empfehle ich natürlich den hier vorgestellten T.16000.

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7 Jahre 2 Monate her #17281 von Klick
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@Luke

Vielen Dank für Deinen Tipp!!!

Vielleicht bekomme ich ja vor den Osterfeiertagen noch einen T.Flight Hotas X bei MM oder Conrad. WCS auf Dauer mit Maus bringt nicht das wirklich "wahre" Gefühl, auch wenn ich jetzt bald mal durch bin (Mission 44 wartet auf Bewältigung). Will den Schwierigkeitsgrad aber dann natürlich noch steigern. Bin gespannt, hatte das letzte Mal vor 15 oder 20 Jahren einen Joystick in der Hand. Wozu einen WCS so alles treibt :) .

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7 Jahre 2 Monate her #17282 von Luke
Luke antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht

Klick schrieb: Wozu einen WCS so alles treibt :) .


Haha, wem sagst Du das. :D Na dann viel Glück, ich hoffe Du kriegst den noch rechtzeitig.

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7 Jahre 2 Monate her #17301 von Renegade
Renegade antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Ja mir ging das vor einigen Jahren auch so.
Kaufte mir extra für Freespace2 SCP einen Cyborg Evo und dachte mir jetzt rulste alles weg.
Von wegen - hatte mich so an die Maus Steuerung gewohnt dass ich damit viel besser treffe.

Aber wenn ich das 1te mal mit WCS durch bin wollt ich mal bissi Stick trainieren- mal sehen ob es wird...

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7 Jahre 2 Monate her #17302 von Maniac
Maniac antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Ich hab für WCS meinen alten Logitech Freedom 2.4 wieder ausgegraben. Funktioniert prächtig, alle relevanten Tasten sind belegt, und nach kurzer Eingewöhnungszeit klappten auch riskante Manöver wieder :-)

www.thxforthe.info - Center for... Freaks!

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7 Jahre 2 Monate her #17304 von Klick
Klick antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
So, habe es heute noch getan und den T.Flight Hotas X im MM erstanden (39 €) sogar günstiger als bei Amazon. Fühlt sich sehr gut in der Hand an. Allerdings habe ich nun das gleiche Problem wie Renegade0147 einst. Treffe fast nix mehr, ausser mit der Excalibur natürlich. Bin jetzt im Simulator üben, die weiteren Missionen müssen erst mal warten. Muss ich wohl durch und das ist es mir auch wert. Maniacs Ausführungen lassen ja hoffen!

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7 Jahre 2 Monate her #17309 von Luke
Luke antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
@Klick
Super das es geklappt. :)

Ja wenn man ewig nicht mehr mit Joystick gedaddelt hat, ists schwer. Ich hab den Joystick eigentlich nie wirklich aus der Hand gegeben in den letzten 20 Jahren. Vor allem die X-Spiele sind schuld daran, denn an denen kann man problemlos mehrere Jahre spielen. ;)

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7 Jahre 2 Monate her #17553 von Luke
Luke antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Update: Ein Forenmitglied berichtete mir per PM, dass sein T.16000 keinerlei Kratzgeräusche beim Ruder (Twist) aufweist. Das bestätigt meine Vermutung, das ich ein Montagsteil erwischt habe.

Ergänzung zum Erfahrungsbericht: Nachdem ich den Stick nun zig Dutzende Stunden mit WCS im Einsatz habe, kann ich berichten das meine "Tuningmassnahmen" ein voller Erfolg waren. Der Stick funktioniert einwandfrei (präzise sowieso) und ich kann ihn weiter empfehlen. Im Bereich der nicht-HOTAS-Sticks scheint es momentan auch keine wirkliche Konkurrenz zum T.16000 zu geben. Bleibt zu hoffen, dass TM bei einem möglichen Nachfolger noch konsequent die Mängel abstellt, dann wäre dieser ebenso wie der MSSP2 ein absolut rundherum empfehlenswerter Joystick.

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7 Jahre 1 Monat her #18020 von DrMabuse
DrMabuse antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Hab' mir nach einigem Grübeln dann auch den T.16000 zugelegt. Leider zentriert der Stick in Neutralstellung nicht, sondern driftet beträchtlich nach rechts und ein wenig nach unten. Wie kann man das beheben, da es doch angeblich keine Kalibrierung braucht (und diese daher denn auch im Treiber wegfällt).

Habe Windows 7/64 im Einsatz...

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7 Jahre 1 Monat her #18021 von Luke
Luke antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Willkommen an Bord DrMabuse :)

DrMabuse schrieb: Hab' mir nach einigem Grübeln dann auch den T.16000 zugelegt. Leider zentriert der Stick in Neutralstellung nicht, sondern driftet beträchtlich nach rechts und ein wenig nach unten. Wie kann man das beheben, da es doch angeblich keine Kalibrierung braucht (und diese daher denn auch im Treiber wegfällt).


Das ist nicht normal. Wenn der Stick nagelneu ist, sollte der noch sehr präzise mechanisch zentrieren. Das siehst Du an der Beleuchtung, die sollte dann aus sein. Meiner hat jetzt etliche Stunden auf dem Buckel (3-stellig) und es kommt manchmal vor, das er nicht 100% mechanisch zentriert. Da ist dann aber nur eine winzige Bewegung am Stick nötig um ihn wieder zu zentrieren. Mit zunehmendem Alter (bzw. Abnutzung) steigt die mechanische Toleranz - das kann man grundsätzlich nicht verhindern. Egal ob der Stick 50 oder 500 Euro kostet. - und man muss irgendwann evtl. eine Deadzone definieren. Ich habe in WCS die Deadzone übrigens nach wie vor auf 0%.

Ich habe hier bewusst "mechanisch" hervorgehoben, da man bei einem kontaktlosen unterschieden muss zwischen der mechanischen Aufhängung und der Abtastung. Bei einem herkömmlichen Stick ist auch die Abtastung mechanisch, nämlich Poti. Dies als Grundlage für den nächsten Abschnitt:

Bei einem kontaktlosen gibt es keine Kalibrierung, da sich eine solche grundsätzlich nicht auf die mechanische Aufhängung, sondern immer auf die Abtastung bezieht. Von Exoten mal abgesehen. Und bei einem T.16000 kann die Abtastung schlicht nicht kalibriert werden, denn was nicht verschleissen kann, muss auch nicht eingestellt werden können. Entweder die funktioniert oder die funktioniert nicht. Ein Beispiel ist hier mein Microsoft Sidewinder Precision 2. Den hatte ich noch bis kurz vor Release von WCS. Kurz davor hatte er leider nach geschätzten 10-12 Jahren den Geist aufgegeben. Genau kann ich das nicht sagen, weil ich den selbst vor vielen Jahren gebraucht gekauft hatte. Dieser hatte in der Aufhängung bereits deutliches Spiel, aber die Abtastung war natürlich noch exakt genauso präzise wie am ersten Tag. Bei einem herkömmlichen Stick kann man dagegen Aufhängung und Abtastung bezüglich Abnutzung nicht voneinander getrennt sehen, darum kann man dort mit der Kalibrierung quasi als Seiteneffekt auch Toleranzen in der Aufhängung (also Mechanik) ausgleichen.

Kurz und gut: Stick umtauschen. Wenn man einen korrekt gebauten T.16000 in den Händen hält, dürfte man sehr lange Spass daran haben. Wenn da aber schon am Anfang solche Macken vorhanden sind, dann ist da was faul.

Hier im Forum haben sich übrigens zwei weitere Piloten den T.16000 gekauft (von denen ich weiss) und beide haben mir berichtet, das sie die hier aufgeführten Probleme (Hauptpost) nicht haben. Es scheint hier leider spürbare Fertigungstoleranzen zu geben.

Habe Windows 7/64 im Einsatz...


Ist in diesem Fall nicht relevant. Trotzdem danke für die Angabe.

Edit: Ich gehe in Deinem Fall übrigens von einem mechanischen Defekt aus. Betrifft also die Aufhängung. Evtl. wurde hier nicht sauber gearbeitet beim Zusammenbau, würde mich nicht wundern. :rolleyes: Ich kann das aber natürlich nicht 100% sagen, dazu müsste ich den Stick selbst in den Fingern haben.

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7 Jahre 1 Monat her #18022 von DrMabuse
DrMabuse antwortete auf das Thema: Thrustmaster T.16000 Erfahrungsbericht
Mechanisch scheint alles in Ordnung. Er zentriert vernünftig, das Licht geht aus usw. Möglicherweise ist also der Sensor für die Abtastung nicht korrekt montiert, oder irgendetwas anderes stört das Signal.

Auf dem Zweitrechner habe ich den Thrustmaster-Treiber nicht installiert, und die Gamecontroller-Eigenschaften zeigen auch, daß der Stick zentriert zu sein scheint. Kleinere Abweichungen kann man in dem winzigen Fenster natürlich nicht gut erkennen.

Mist.

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